Start / Blog / WordPress-Website erstellen lassen
Kosten · WordPress

WordPress-Website erstellen lassen: Was es kostet, und was danach kommt

Kurz gesagt: Eine kleine WordPress-Website erstellen zu lassen kostet in Deutschland ab etwa 1.200 Euro zzgl. MwSt. Eine einfache Seite mit fünf Unterseiten liegt meist bei 2.000 bis 4.000 Euro, eine umfangreiche Unternehmenswebsite mit individuellem Design bei 8.000 bis 20.000 Euro. WordPress selbst kostet nichts. Bezahlt werden Arbeit, Theme, Plugins und Hosting, und nach dem Livegang die Wartung, die WordPress dauerhaft braucht.

WordPress ist das verbreitetste System für Websites, und entsprechend viele Freelancer und Agenturen bieten es an. Das macht die Preise schwer vergleichbar: Unter "WordPress-Website" verkauft der eine ein angepasstes Theme für 1.500 Euro, der andere ein individuelles Projekt für 15.000.

Dieser Artikel geht um die Erstellung. Was eine WordPress-Seite danach Jahr für Jahr an Lizenzen und Verlängerungen kostet, steht in Was eine WordPress-Website wirklich kostet.

Das Wichtigste in Kürze

  • Kleine WordPress-Websites gibt es ab etwa 1.200 Euro zzgl. MwSt.
  • Eine einfache Seite mit fünf Unterseiten kostet meist 2.000 bis 4.000 Euro, individuelles Design 8.000 bis 20.000 Euro.
  • WordPress ist kostenlos. Theme, Plugins, Hosting und die Arbeit kosten Geld.
  • Für deutsche Seiten gehören Cookie-Einwilligung, lokal eingebundene Schriften und EU-Hosting zum Pflichtprogramm.
  • Nach dem Livegang braucht WordPress dauerhaft Updates. Die sind in keinem Erstellungspreis enthalten.

Was es kostet

UmfangTypischer Preis
Kleine Seite mit fertigem Themeab ca. 1.200 € zzgl. MwSt.
Einfache Firmenseite, 5 Unterseiten2.000–4.000 €
Umfangreiche Unternehmenswebsite, individuelles Design8.000–20.000 €
Große Projekte mit Schnittstellenbis 30.000 € und mehr

Freelancer rechnen meist mit 60 bis 120 Euro die Stunde, Agenturen mit 90 bis 150 Euro. Wie sich ein Agenturangebot zusammensetzt und was es über fünf Jahre kostet, steht in Was kostet eine Website bei einer Agentur.

Was im Preis stecken sollte

  • Theme und Pagebuilder, inklusive der Lizenz. Frag, auf wessen Namen die Lizenz läuft.
  • Die nötigen Plugins für Formulare, SEO, Backups und Sicherheit.
  • Einrichtung des Hostings und die Installation einer aktuellen WordPress-Version. WordPress selbst empfiehlt eine aktuelle PHP-Version (PHP 8.3 oder neuer) und HTTPS. Günstiges Hosting mit veralteter Technik ist ein Kostenpunkt, der sich später rächt.
  • Mobile Ansicht und Grundlagen für Suchmaschinen, also saubere Titel, Beschreibungen und eine Sitemap.
  • Eine Einweisung, damit du Texte selbst ändern kannst.

Was oft fehlt: die Texte selbst (150 bis 500 Euro pro Seite bei einem Texter) und alles nach dem Livegang.

Das deutsche Pflichtprogramm

Eine WordPress-Seite für den deutschen Markt braucht ein paar Bausteine, die in günstigen Angeboten gern fehlen:

  • Cookie-Einwilligung: Sobald Analyse- oder Marketing-Tools Cookies setzen, brauchst du ein Einwilligungs-Plugin, das vor der Einwilligung wirklich nichts lädt.
  • Lokal eingebundene Schriften: Viele Themes laden Google Fonts direkt von Googles Servern. Das Landgericht München I hat das 2022 als Datenschutzverstoß gewertet, danach folgten zahlreiche Abmahnungen. Die Schriften gehören auf den eigenen Server.
  • Hosting in der EU mit Auftragsverarbeitungsvertrag, weil über Formulare personenbezogene Daten auf dem Server landen.
  • Impressum und Datenschutzerklärung, die zu den tatsächlich eingesetzten Plugins passen.

Frag bei jedem Angebot, ob diese vier Punkte enthalten sind. Die übrigen Fallen in Angeboten sammelt Versteckte Kosten einer Website.

Die Vorteile ohne die Wartung

Wir bauen deine Startseite kostenlos neu, als schnellen, sauberen Code ohne Plugins, die gepflegt werden müssen. Danach ab 79 Euro im Monat mit Hosting, Domain, SSL und unbegrenzt vielen Änderungen.

Betreuung ansehen ↗

Was nach dem Livegang kommt

Das ist der Teil, den kaum ein Angebot erwähnt: WordPress, das Theme und jedes Plugin bekommen laufend Updates, und die müssen eingespielt und geprüft werden. Wer das nicht selbst macht, braucht einen Wartungs- oder Betreuungsvertrag.

Freelancer oder Agentur?

  • Freelancer: günstiger und oft schneller, gut für eine überschaubare Firmenseite. Das Risiko: Wenn die Person keine Zeit mehr hat, steht die Seite ohne Betreuung da. Sorge dafür, dass Domain, Hosting und alle Lizenzen auf dich laufen.
  • Agentur: teurer, dafür mit Vertretung, Projektmanagement und meist einem Wartungsangebot. Sinnvoll bei individuellen Funktionen oder größeren Projekten.

Und wenn du schon eine WordPress-Seite hast?

Dann ist ein Neubau oft gar nicht nötig. Wenn die Inhalte stimmen und nur Technik und Aussehen veraltet sind, ist eine Erneuerung meist günstiger: Was kostet ein Website-Relaunch. Wer WordPress ganz hinter sich lassen will, ohne Inhalte oder Rankings zu verlieren: WordPress auf eine statische Seite umziehen.

Häufige Fragen

Was kostet es, eine WordPress-Website erstellen zu lassen?
Eine kleine WordPress-Website gibt es in Deutschland ab etwa 1.200 Euro zzgl. MwSt. Eine einfache Firmenseite mit fünf Unterseiten kostet meist 2.000 bis 4.000 Euro, eine umfangreiche Unternehmenswebsite mit individuellem Design 8.000 bis 20.000 Euro. Große Projekte mit Schnittstellen können 30.000 Euro und mehr kosten.
Was kostet ein WordPress-Freelancer pro Stunde?
Freelancer rechnen für WordPress-Arbeiten in Deutschland meist mit 60 bis 120 Euro pro Stunde, Agenturen mit 90 bis 150 Euro. Viele rechnen kleine Änderungen im 15- oder 30-Minuten-Takt ab.
Ist WordPress kostenlos?
Die Software WordPress selbst ist kostenlos. Geld kosten das Hosting, die Domain, Premium-Themes und Plugins mit jährlichen Lizenzen, die Arbeit für die Erstellung und die laufende Wartung. Für eine Firmenwebsite kommen so schnell mehrere hundert Euro im Jahr allein an Lizenzen und Hosting zusammen.
Welche laufenden Kosten hat eine WordPress-Website?
Nach der Erstellung fallen Hosting, Domain, die Verlängerung von Theme- und Plugin-Lizenzen und die Wartung an, also das Einspielen und Prüfen von Updates. Wer das nicht selbst macht, braucht einen Wartungs- oder Betreuungsvertrag. Änderungen am Inhalt werden je nach Vertrag zusätzlich nach Stunden abgerechnet.
Was muss eine WordPress-Website in Deutschland rechtlich erfüllen?
Sie braucht ein Impressum und eine Datenschutzerklärung, die zu den eingesetzten Plugins passt, eine Cookie-Einwilligung, sobald Analyse- oder Marketing-Cookies gesetzt werden, und Schriften, die vom eigenen Server geladen werden statt von Google. Hosting in der EU mit Auftragsverarbeitungsvertrag ist üblich, weil über Formulare personenbezogene Daten verarbeitet werden.

Das Fazit

Eine WordPress-Website erstellen zu lassen ist in jedem Budget möglich, von gut 1.000 bis weit über 10.000 Euro. Die Erstellung ist aber nur der Anfang. Rechne die Wartung von Beginn an mit, und prüfe, ob das deutsche Pflichtprogramm im Angebot steht.

ShiftPress entdecken

Weg von WordPress, ohne etwas zu verlieren› Wir betreuen deine Website, unbegrenzt Änderungen› Was WordPress jedes Jahr an Lizenzen kostet›