Website erstellen lassen: Kosten und Preise 2026
- Onepager: 500 bis 1.500 € beim Freelancer, 800 bis 2.500 € bei einer Agentur.
- Kleine Firmenwebsite (3 bis 5 Seiten): 1.000 bis 3.000 € beim Freelancer, 2.000 bis 5.000 € bei einer Agentur.
- Professionelle Website mit mehr Seiten: 2.000 bis 6.000 € mit angepasster Vorlage, 8.000 bis 15.000 € mit individuellem Design.
- Laufend: 10 bis 25 € im Monat, wenn du selbst mit einem Baukasten pflegst, sonst realistisch 25 bis 450 € im Monat für Technik, Wartung und Änderungen.
Frag fünf Anbieter, was deine Website kostet, und du bekommst Antworten zwischen 500 und 15.000 Euro. Keiner davon lügt. Sie meinen nur verschiedene Dinge: mal eine angepasste Vorlage mit einer Seite, mal ein Projekt mit Konzept, eigenen Texten und zwanzig Unterseiten.
Dieser Leitfaden ordnet die Preise. Erst nach der Art der Website, dann nach dem Weg, wie du sie bekommst, dann die laufenden Kosten, die in fast keinem Angebot stehen. Für jeden Teil gibt es bei uns einen ausführlichen Ratgeber, den wir jeweils verlinken. Alle Beträge sind Nettopreise für Deutschland, Stand Oktober 2026. Österreich und die Schweiz haben weiter unten eigene Abschnitte.
Das Wichtigste in Kürze
- Der Umfang bestimmt den Preis, nicht das Wort „Website“. Seitenzahl, eigenes Design, Texte und Sonderfunktionen machen den Unterschied zwischen 800 und 15.000 Euro.
- Freelancer sind meist günstiger als Agenturen, weil der Stundensatz niedriger ist: 60 bis 120 Euro gegenüber 90 bis 150 Euro, in Großstädten bis 180 Euro.
- Die Erstellung ist nur der Anfang. Wartung, Änderungen und neue Inhalte kosten über fünf Jahre oft mehr als der Bau selbst.
- Website-Abos verteilen die Kosten auf einen Monatspreis. Ob das günstiger ist, hängt davon ab, ob Änderungen enthalten sind und ob du die Seite mitnehmen kannst.
- In der Schweiz kostet dieselbe Website wegen des Lohnniveaus etwa das Anderthalbfache bis Doppelte, in Österreich liegen die Preise etwa auf deutschem Niveau.
Was kostet dich deine Website im Jahr?
Wähl, wer deine Seite betreut und wie oft sich etwas ändert. Der kostenlose Rechner zeigt deine Jahreskosten in etwa einer Minute.
Preise nach Art der Website
Die Tabelle zeigt, was eine Website einmalig kostet, wenn du sie erstellen lässt. Die Spannen stammen aus unseren ausführlichen Kostenratgebern. Am unteren Ende liegt, wer eine Vorlage anpassen lässt und Texte und Bilder selbst liefert.
| Art der Website | Umfang | Freelancer | Agentur |
|---|---|---|---|
| Onepager oder Landingpage | Eine lange Seite mit Kontaktformular | 500–1.500 € | 800–2.500 € |
| Kleine Firmenwebsite | 3 bis 5 Seiten, Vorlage angepasst | 1.000–3.000 € | 2.000–5.000 € |
| Firmenwebsite mit mehr Seiten | 5 bis 10 Seiten | 1.500–4.000 € | 3.000–8.000 € |
| Professionelle Website | Eigene Texte und Fotos, mehr Unterseiten, individuell oft mit Blog und mehreren Sprachen | 2.000–6.000 € (Vorlage) | 8.000–15.000 € (individuell) |
| Shop oder Website mit Schnittstellen | Individuelle Funktionen, Anbindung an andere Systeme | Je nach Umfang | 15.000–50.000 € |
| Relaunch | Bestehende Website neu aufsetzen | Kleine Firmenwebsite 3.000–5.000 €, KMU-Website 6.000–25.000 € | |
Mehr zu den einzelnen Zeilen:
- Onepager und kleine Seiten: Was kostet eine einfache Website? definiert, was „einfach“ heißt, und rechnet Baukasten, Freelancer und Agentur durch.
- Professionelle Website: Was kostet eine professionelle Website? zeigt drei Preisstufen und die sieben Eigenschaften, an denen Besucher Qualität erkennen. Die meisten hängen nicht am Designbudget.
- WordPress: Eine kleine WordPress-Website gibt es ab etwa 1.200 Euro, mit fünf Unterseiten meist für 2.000 bis 4.000 Euro. Details in WordPress-Website erstellen lassen: Kosten.
- Relaunch: Wer Inhalte und Struktur übernimmt, statt neu zu bauen, spart oft 30 bis 50 Prozent. Mehr in Was kostet ein Website-Relaunch?
Ein Wort zu Shops: Für einen Onlineshop gibt es keine seriöse Pauschale. Der Preis hängt an der Zahl der Produkte und Varianten, an Zahlungsarten, Versand und daran, ob der Shop mit Warenwirtschaft oder Buchhaltung sprechen muss. Ein großer Shop braucht ein eigenes Shopsystem. Was eine statische Website dabei kann und was nicht, steht in Was eine statische Website kann und was nicht.
Preise nach Weg: Baukasten, Freelancer, Agentur oder Abo
Dieselbe kleine Firmenwebsite kostet je nach Weg sehr unterschiedlich viel. Der größere Unterschied liegt aber nicht im Einmalpreis, sondern darin, wer danach jede Änderung macht.
| Weg | Einmalig | Laufend im Monat | Wer ändert? |
|---|---|---|---|
| Baukasten, selbst gebaut | 0 €, mit Hilfe bei der Einrichtung 500–2.000 € | 10–25 €, größere Tarife bis rund 50 € | Du selbst |
| Freelancer | 500–4.000 € für eine kleine Seite | Hosting 5–30 €, plus Änderungen nach Stunden (60–120 €) | Freelancer, nach Stunden |
| Agentur | 800–15.000 €, mit Sonderfunktionen mehr | Hosting und Lizenzen 30–110 €, Wartungsvertrag 150–500 € | Agentur, nach Stunden (90–150 €) |
| Website-as-a-Service (Abo) | 0–300 €, oft 149–300 € Einrichtung | 69–250 € im Markt | Anbieter, oft mit Kontingent |
- Baukasten: der günstigste Weg, solange du deine Zeit nicht mitrechnest. Achte auf den Preis nach der Aktionszeit. Beim IONOS-Baukasten sind das zum Beispiel regulär 12, 18 oder 33 Euro im Monat, siehe IONOS Website-Kosten. Bei Wix, Jimdo und Squarespace gilt dasselbe, und die Website lässt sich später selten mitnehmen. Die Alternativen vergleicht unser Homepage-Baukasten-Vergleich.
- Freelancer: gutes Preis-Leistungs-Verhältnis für kleine Seiten. Frag vorab, wer im Urlaub oder Krankheitsfall Änderungen macht.
- Agentur: sinnvoll für Konzept, Markenentwicklung und Sonderfunktionen. Wie sich ein Agenturangebot zusammensetzt und was über fünf Jahre dazukommt, steht in Was kostet eine Website bei einer Agentur?
- Website-Abo: statt eines großen Einmalbetrags zahlst du jeden Monat. Den Vergleich aller Wege auf den Monat gerechnet findest du in Website erstellen lassen: monatliche Kosten statt Einmalpreis.
Was den Preis treibt
Wenn zwei Angebote für „die gleiche Website“ um das Dreifache auseinanderliegen, steckt fast immer einer dieser Punkte dahinter:
- Seitenzahl und Struktur. Jede Unterseite braucht Aufbau, Text und Abnahme. Ein Onepager ist deshalb so viel günstiger als eine Seite mit zehn Leistungsseiten.
- Vorlage oder eigenes Design. Bei Agenturprojekten macht Design 25 bis 35 Prozent des Budgets aus. Eine gut angepasste Vorlage reicht für die meisten kleinen Betriebe.
- Texte. Ein Texter rechnet 150 bis 500 Euro pro Seite. Viele Angebote enthalten keine Texte, du lieferst sie selbst.
- Fotos. Ein Shooting kostet 300 bis 1.200 Euro und reicht für mehrere Jahre. Eigene Bilder wirken stärker als jedes Stockfoto.
- Funktionen. Terminbuchung, Mitgliederbereich, mehrere Sprachen, Shop oder Schnittstellen heben den Preis am stärksten.
- Das System. WordPress selbst ist kostenlos, Premium-Theme, Pagebuilder und Plugins summieren sich aber schnell auf 700 bis 1.500 Euro im Jahr. Mehr in Was eine WordPress-Website wirklich kostet.
- Stundensatz und Region. Freelancer rechnen 60 bis 120 Euro die Stunde, Agenturen 90 bis 150 Euro, Großstadtagenturen 120 bis 180 Euro.
Einmalige und laufende Kosten
Der Angebotspreis deckt die Erstellung ab. Danach kostet die Website jeden Monat Geld, und dieser Teil wird fast immer unterschätzt. Die Posten im Überblick:
| Posten | Was es ist | Typische Kosten |
|---|---|---|
| Domain | Deine Adresse, z. B. .de | 10–20 € im Jahr |
| Hosting | Der Server, auf dem die Seite liegt | Statische Seite 0–15 €, Shared Hosting 5–15 €, Managed WordPress 25–60 € im Monat |
| Lizenzen und Plugins | Theme, Pagebuilder, Formulare, SEO, Mehrsprachigkeit | 0–125 € im Monat |
| Rechtliches | Consent-Tool, Impressum, Datenschutzerklärung | 0–30 € im Monat, geprüfte Texte einmalig 300–900 € |
| Wartung | Updates, Sicherheit, Reparaturen | Basispaket 50–150 €, Agenturvertrag 200–500 € im Monat |
| Betreuung und Änderungen | Texte, Preise, neue Unterseiten | Pakete meist 39–199 € im Monat, sonst 60–150 € die Stunde |
| Neue Inhalte | Artikel, Fotos, SEO | Artikel vom Texter 150–500 € pro Stück |
Zusammen liegt eine kleine Firmenwebsite in Deutschland realistisch bei 25 bis 450 Euro im Monat. Eine selbst gepflegte Baukastenseite kostet etwa 300 bis 600 Euro im Jahr, eine WordPress-Seite mit Lizenzen und kleinem Wartungsvertrag 2.000 bis 4.000 Euro. Jeden Block einzeln aufgeschlüsselt, mit drei Rechenbeispielen, findest du in Was kostet eine Website monatlich?
Wartung und Betreuung sind zwei verschiedene Verträge. Wartung hält die Technik am Laufen, Betreuung kümmert sich auch um Inhalte. Was in welchem Paket steckt, steht in Was Website-Wartung wirklich kostet und Was kostet Website-Betreuung?
Website erstellen lassen in Österreich
Österreichische Preise liegen bei Webdienstleistungen etwa auf deutschem Niveau:
- Onepager: ab etwa 800 Euro.
- Einfache Firmenwebsite mit 5 bis 7 Seiten: 1.500 bis 6.000 Euro netto bei einer Agentur.
- Mittlere KMU-Website mit Blog: 6.000 bis 15.000 Euro.
- Stundensätze: im Schnitt 80 bis 150 Euro netto, in Wien eher 120 bis 180 Euro.
- Laufend: rund 25 Euro im Monat, wenn du selbst pflegst, 150 bis 300 Euro mit Agenturbetreuung.
Anders sind vor allem die Pflichten: Neben dem Impressum nach § 5 ECG verlangt das Mediengesetz eine Offenlegung. Dafür lassen sich in Österreich Förderungen über KMU.DIGITAL und Programme der Bundesländer mitrechnen. Alles dazu in Was kostet eine Website in Österreich?
Website erstellen lassen in der Schweiz
Die Schweiz ist der teuerste deutschsprachige Markt. Der Grund ist das Lohnniveau, kein Aufschlag. Die Zahlen stammen aus der Marktanalyse von beyondweb.ch (Stand Oktober 2026):
- Stundensätze: Freelancer CHF 110 bis 180, Agenturen CHF 120 bis 250.
- Onepager: CHF 700 bis 2.200 beim Freelancer, CHF 1.000 bis 3.500 bei einer Agentur.
- Einfache Website oder KMU-Website bis 15 Seiten: CHF 3.000 bis 8.000 beim Freelancer, CHF 5.000 bis 15.000 bei einer Agentur.
- Komplexe, mehrsprachige Website mit Schnittstellen: CHF 10.000 bis 30.000 bei einer Agentur.
- Laufend: CHF 25 bis 70 im Monat mit Baukasten, CHF 250 bis 800 mit Agentur und Wartung.
Viele Schweizer Websites sind zweisprachig, meist Deutsch und Französisch, was Erstellung und Pflege verteuert. Rechtlich gelten die Impressumspflicht nach UWG und die Datenschutzerklärung nach revDSG. Die ganze Rechnung in Franken steht in Was kostet eine Website in der Schweiz?
Versteckte Kosten, die in Angeboten fehlen
Die teuersten Überraschungen stehen nicht im Angebot, sondern kommen ein bis zwei Jahre später:
- Einstiegspreise, die nach dem ersten Jahr auf den regulären Tarif springen.
- Eine Domain, die nicht auf dich läuft. Dann hängt jeder Wechsel vom Dienstleister ab.
- Lizenzen, die sich jedes Jahr verlängern, oft ohne dass du es merkst.
- Änderungen mit Mindestabrechnung: Eine neue Telefonnummer kostet dann eine halbe Stunde.
- Ein Wartungsvertrag, der nur Updates meint, keine Reparaturen.
- Bilder und Schriften ohne Nutzungsrechte für dich.
- Laufzeiten, die sich still verlängern, und ein Ausstieg, der extra kostet.
Alle neun Fallen mit den passenden Fragen stehen in Versteckte Kosten einer Website.
So vergleichst du Angebote: die Checkliste
Leg diese Liste neben jedes Angebot. Was nicht beantwortet ist, frag nach, bevor du unterschreibst.
Wenn du schon eine Agentur hast und wechseln willst, steht in Webagentur wechseln, wie du Domain, E-Mail und Website ohne Verluste mitnimmst. Für Vereine gelten eigene Regeln, etwa beim Bruttopreis: Was kostet eine Website für einen Verein?
Wo ShiftPress hineinpasst
ShiftPress ist ein Website-Abo: eine Webagentur und Plattform, die Websites für kleine Unternehmen baut, hostet und betreut. KI-Agenten erledigen die Routine, ein Mensch bleibt eingebunden, und du siehst jede Änderung, bevor sie live geht. Unsere Preise, netto zuzüglich Mehrwertsteuer:
- Einrichtung: einmalig 250 Euro. Größere Seiten oder ein Redesign können mehr kosten.
- Basis, 35 Euro im Monat (29 Euro bei jährlicher Zahlung): läuft auf deiner eigenen Domain, bis zu 10 Änderungen im Monat, eine Aufgabe zur gleichen Zeit.
- Premium, 50 Euro im Monat: unbegrenzt viele Änderungen im Rahmen einer fairen Nutzung, bis zu drei Sprachen, zwei neue Artikel im Monat.
- Wachstum, 100 Euro im Monat: wie Premium, mit bis zu fünf Sprachen und acht Artikeln im Monat.
- Jährlich zahlst du zehn Monatspreise statt zwölf. In der Schweiz gelten dieselben Zahlen in CHF.
Hosting ist enthalten, die Seiten laufen über das weltweite Netz von Cloudflare. Deine Kontodaten und Formulareinsendungen liegen in der EU (Frankfurt). Jede Seite hat einen Versionsverlauf, und du kannst die ganze Website jederzeit als Code herunterladen. Den ersten Entwurf bekommst du kostenlos, bevor du dich entscheidest.
Ehrlich gesagt passt ShiftPress nicht für jeden. Wenn du gern selbst im Baukasten klickst, ist der günstiger. Für einen großen Shop oder eine Website mit vielen Schnittstellen ist ein Shopsystem oder eine spezialisierte Agentur die bessere Wahl. Für eine Firmenwebsite, die aktuell bleiben soll, ohne dass du für jede Änderung ein Angebot einholst, passt das Abo gut.
Wie neue Firmen starten: Unsere Studie zu 1.536 im Jahr 2026 ins Handelsregister eingetragenen Firmen zeigt, dass nur 13 % eine nachweisbare Website haben. Unter diesen Seiten führt WordPress mit 35 %, siehe Websites neuer Firmen 2026. Wie schwer und langsam diese Seiten sind, steht im Website-CO2-Report 2026.
Häufige Fragen
Was kostet es, eine Website erstellen zu lassen?
Was kostet eine professionelle Website?
Was kostet eine Homepage für ein kleines Unternehmen?
Was kostet eine einfache Website oder ein Onepager?
Welche laufenden Kosten hat eine Website im Monat?
Was kostet eine Website in Österreich und der Schweiz?
Ist eine Website im Abo günstiger als ein Einmalpreis?
Alle Kostenratgeber im Überblick
Das Fazit
Eine Website erstellen zu lassen kostet zwischen 500 Euro für einen Onepager und 15.000 Euro für eine individuelle Firmenwebsite, mit Sonderfunktionen auch mehr. Der Einmalpreis ist dabei die kleinere Frage. Die größere ist, wer die Seite in zwei Jahren aktuell hält und was das kostet.
Rechne deshalb jedes Angebot auf drei bis fünf Jahre hoch, mit Hosting, Wartung und Änderungen. Dann siehst du, ob der günstige Einmalpreis wirklich günstig ist, oder ob ein Monatspreis mit allem drin am Ende weniger kostet.