Start / Blog / Website erstellen lassen, monatliche Kosten
Kosten · Ratgeber

Website erstellen lassen: was die monatlichen Kosten wirklich bedeuten

Kurz gesagt: Wer eine Website erstellen lässt, hat vier Möglichkeiten: Agenturprojekt, Freelancer, Website im Monatsmodell oder Baukasten mit Hilfe. Auf den Monat gerechnet liegen sie zwischen 25 und 800 Euro. Der Unterschied ist weniger der Preis als die Frage, was passiert, wenn du etwas ändern willst, und ob dir die Seite am Ende gehört. Genau daran scheitern die meisten günstigen Monatsangebote.

Die Suche beginnt fast immer mit einem Einmalpreis: "Was kostet es, eine Website erstellen zu lassen?" Die Antworten liegen zwischen 800 und 15.000 Euro, und für die meisten kleinen Unternehmen ist das ein Betrag, den man nicht eben aus der Kasse nimmt.

Deshalb rechnen wir hier anders herum: nicht was die Erstellung kostet, sondern was jeder Weg pro Monat bedeutet, über die ersten fünf Jahre. Eine Aufschlüsselung der einzelnen Posten, aus denen sich diese Monatszahl zusammensetzt, findest du in Was kostet eine Website monatlich.

Weg 1: Agenturprojekt, auf den Monat gerechnet

Du zahlst einmalig 3.000 bis 8.000 Euro für eine einfache Firmenseite. Verteilt auf fünf Jahre sind das 50 bis 135 Euro im Monat, allein für die Erstellung. Dazu kommen Hosting, Lizenzen und Wartung, meist 180 bis 600 Euro im Monat.

Monatlich gesamt: rund 230 bis 735 Euro. Die vollständige Rechnung inklusive Relaunch nach vier Jahren steht in Was kostet eine Website bei einer Agentur.

Der Vorteil: Du bekommst eine individuell konzipierte Seite und der Code gehört dir. Der Nachteil: Jede spätere Änderung wird nach Stunden abgerechnet, und du zahlst vorne einen Betrag, der bei vielen kleinen Unternehmen das Projekt verzögert oder ganz verhindert.

Weg 2: Freelancer

Ein Freelancer baut dieselbe Seite meist für 1.500 bis 4.000 Euro, also 25 bis 67 Euro im Monat auf fünf Jahre gerechnet. Hosting und Wartung organisierst du oft selbst, das sind weitere 20 bis 60 Euro.

Monatlich gesamt: rund 45 bis 130 Euro, plus jede Änderung nach Stundensatz.

Das ist für viele kleine Firmen der beste Kompromiss, hat aber ein bekanntes Risiko: Wenn dein Freelancer in zwei Jahren keine Zeit mehr hat, den Beruf wechselt oder nicht mehr antwortet, steht deine Seite ohne Betreuung da. Sorge deshalb von Anfang an dafür, dass Domain und Hosting auf deinen Namen laufen.

Weg 3: Website im Monatsmodell

Hier zahlst du keinen großen Einmalbetrag, sondern eine monatliche Pauschale, in der Erstellung, Hosting, Wartung und je nach Anbieter auch Änderungen enthalten sind. Der Markt liegt bei 69 bis 250 Euro im Monat, oft plus einer einmaligen Einrichtungsgebühr von 149 bis 300 Euro.

Das ist das Modell, das in Deutschland unter Begriffen wie Website-Abo, Website mieten oder Website as a Service angeboten wird. Für eine Praxis, eine Kanzlei, einen Handwerksbetrieb oder einen lokalen Dienstleister passt es oft sehr gut, weil genau das gebraucht wird: eine gute Seite, die jemand aktuell hält, ohne dass vorher fünfstellig investiert wird.

Es gibt aber einen Haken, auf den du achten musst. Bei vielen Anbietern gehört dir die Seite am Ende nicht. Du mietest sie im Wortsinn. Kündigst du, ist sie weg, und du fängst bei null an. In den Vergleichstabellen der Anbieter steht bei "Code gehört dir" häufig schlicht "Nein".

Die drei Fragen, die ein Monatsangebot entscheiden

  1. Gehört mir die Seite? Bekommst du den Code, wenn du gehst, oder nur einen PDF-Export? Bei ShiftPress liegt deine Seite als normaler Code in deinem eigenen Repository, den du jederzeit herunterladen kannst. Warum uns das wichtig ist, steht in Kein Lock-in, deine Seite gehört dir.
  2. Was kostet eine Änderung? Manche Monatsmodelle enthalten ein kleines Kontingent und rechnen alles darüber nach Stunden ab. Frag nach der Zahl, nicht nach dem Gefühl.
  3. Wie lange binde ich mich, und was gilt danach? Zwölf Monate sind im Markt üblich. Wichtig ist weniger die Laufzeit als das, was am Ende passiert: Nimmst du deine Seite mit oder nicht?

Erst sehen, dann zahlen

Wir bauen deine Startseite kostenlos neu, bevor du dich entscheidest. Betreuung ab 79 Euro im Monat mit unbegrenzten Änderungen, und der Code gehört dir.

Betreuung ansehen

Weg 4: Baukasten, selbst oder mit Hilfe

Wix, Jimdo, IONOS oder Squarespace kosten 12 bis 50 Euro im Monat. Lässt du die Seite einmalig von jemandem einrichten, kommen 500 bis 2.000 Euro dazu, also weitere 8 bis 33 Euro im Monat auf fünf Jahre.

Monatlich gesamt: rund 20 bis 85 Euro, plus deine eigene Zeit für jede Änderung.

Das ist der günstigste Weg, solange du die Pflege selbst übernimmst und damit zurechtkommst. Welcher Baukasten was kann, steht im Homepage-Baukasten-Vergleich. Wenn du bereits auf einem Baukasten sitzt und wechseln willst, hilft Website-Baukasten kündigen und wechseln.

Alle vier Wege nebeneinander

WegEinmaligPro Monat, alles zusammenWer ändert?Code gehört dir?
Agenturprojekt3.000–8.000 €230–735 €Agentur, nach StundenMeist ja
Freelancer1.500–4.000 €45–130 €Freelancer, nach StundenMeist ja
Monatsmodell im Markt0–300 €69–250 €Anbieter, oft begrenztOft nein
Baukasten0–2.000 €20–85 €du selbstNein
ShiftPress890–2.490 €79–449 €wir, unbegrenztJa

Welcher Weg passt zu dir?

  • Du hast Budget und brauchst etwas Individuelles: Agentur.
  • Du hast wenig Budget und jemanden im Haus, der pflegt: Freelancer oder Baukasten.
  • Du willst eine gute Seite, die aktuell bleibt, ohne dich zu kümmern: Monatsmodell, aber prüfe die drei Fragen oben.
  • Du hast noch gar keine Seite: Beschreib sie einfach, das geht heute in Minuten. Wie das bei uns aussieht, zeigt Neue Website erstellen.

Wenn deine bestehende Seite noch auf WordPress läuft und du überlegst, ob du sie neu bauen oder mitnehmen lässt, lies vorher Weg von WordPress ohne Rankingverlust. Eine bestehende Seite umzuziehen ist fast immer günstiger als eine neue zu bauen, und du behältst deine Google-Platzierungen.

Häufige Fragen

Was kostet es monatlich, eine Website erstellen zu lassen?
Auf fünf Jahre gerechnet liegt ein Agenturprojekt bei rund 230 bis 735 Euro im Monat inklusive Hosting und Wartung, ein Freelancer bei 45 bis 130 Euro, ein Website-Monatsmodell bei 69 bis 250 Euro und ein Baukasten bei 20 bis 85 Euro plus deiner eigenen Zeit. Entscheidend für die echte Monatszahl ist, wie oft du Änderungen brauchst und wer sie macht.
Ist es günstiger, eine Website monatlich zu zahlen statt einmalig?
Nicht automatisch. Ein Monatsmodell ist im Cashflow leichter, weil kein vierstelliger Betrag am Anfang steht, und die Folgekosten sind planbar, weil Hosting, Wartung und Änderungen enthalten sind. Über viele Jahre kann ein einmalig bezahltes Projekt günstiger sein, aber nur dann, wenn du danach kaum Änderungen brauchst und keinen Wartungsvertrag abschließt. Genau das ist bei den wenigsten Firmen der Fall.
Gehört mir die Website, wenn ich monatlich zahle?
Das hängt vollständig vom Anbieter ab und ist die wichtigste Frage überhaupt. Viele Monatsmodelle im Markt geben den Code nicht heraus, in ihren eigenen Vergleichstabellen steht bei Code-Eigentum oft Nein. Kündigst du dort, ist die Seite weg. Lass dir schriftlich geben, was du bei einer Kündigung mitnimmst: Domain, Inhalte und den Code.
Wie lange ist man bei einem Website-Abo gebunden?
Zwölf Monate sind im deutschen Markt der Normalfall, manche Anbieter arbeiten mit 24 oder 36 Monaten. Wichtiger als die Laufzeit selbst ist, was danach gilt: ob du deine Seite mitnehmen kannst, ob die Domain auf dich läuft und ob nach Ablauf automatisch verlängert wird.
Was ist günstiger, eine neue Website oder die alte umziehen?
In fast allen Fällen ist der Umzug günstiger, weil Struktur, Texte und Bilder schon existieren und übernommen werden können. Der zweite Grund ist wichtiger als der Preis: Eine bestehende Seite hat Google-Platzierungen, die bei einem sauberen Umzug mit Weiterleitungen erhalten bleiben, bei einem kompletten Neubau aber leicht verloren gehen.

Das Fazit

Monatlich zu zahlen löst ein echtes Problem: Die meisten kleinen Unternehmen brauchen keine einmalige Investition, sondern eine Seite, die dauerhaft gut aussieht und aktuell bleibt. Genau deshalb wächst das Modell.

Aber nicht jedes Monatsangebot meint dasselbe. Prüfe die drei Fragen: Gehört mir der Code, was kostet eine Änderung, und was passiert am Ende der Laufzeit. Wenn alle drei Antworten sauber sind, ist ein Monatsmodell für eine normale Firmenwebsite meist die vernünftigste Wahl.

ShiftPress entdecken

Noch keine Seite? Beschreib sie einfach Wir betreuen deine Website, unbegrenzt Änderungen Was eine Agentur kostet, über fünf Jahre gerechnet