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Leitfaden · KI

Website mit KI erstellen: die vier Wege im Vergleich

Kurz gesagt: Eine Website mit KI erstellen kannst du 2026 auf vier Wegen. Eine Chat-KI wie Claude oder ChatGPT schreibt dir den Code: günstig und flexibel, aber Hosting, Formulare, Impressum und jede spätere Änderung bleiben bei dir. Ein KI-Homepage-Baukasten wie IONOS, STRATO, Jimdo, Wix oder Squarespace erzeugt einen ersten Entwurf im eigenen Editor: der leichteste Einstieg, aber du bist an den Anbieter gebunden. Bei einer betreuten, KI-gestützten Website baut und pflegt jemand anderes die Seite für eine monatliche Gebühr. Oder eine Agentur baut sie, oft selbst mit KI. Entscheide danach, wer die Seite nach dem Start ändert. Soll die KI auch danach weiterarbeiten, baut eine Plattform wie ShiftPress die Website aus einer kurzen Beschreibung und lässt dich sie per Chat ändern, wobei du jede Änderung siehst, bevor sie live geht.

Jeder Homepage-Anbieter wirbt inzwischen mit KI, und meistens stimmt das. Nur meint „KI“ überall etwas anderes: Mal schreibt sie Code, mal füllt sie eine Vorlage, mal betreut sie die Seite nach dem Start.

Dieser Leitfaden stellt die vier Wege nebeneinander: mit echten Preisen in Euro, ehrlichen Grenzen und den Pflichten, die dir in Deutschland keine KI abnimmt. Für jeden Weg verlinken wir die ausführliche Anleitung.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die erste Version ist heute der leichte Teil. Mit jedem Weg steht an einem Abend oder Wochenende eine ordentlich aussehende Seite. Die Unterschiede zeigen sich im zweiten Monat.
  • Chat-KIs liefern Code, der dir gehört. Dafür bist du Hoster, Formular-Techniker und die Person, die jede Änderung macht.
  • KI-Baukästen sind der leichteste Einstieg. Die KI arbeitet vor allem beim Erstellen. Danach bearbeitest du von Hand, und ein Umzug ist später mühsam.
  • Eine betreute, KI-gestützte Website kostet eine Monatsgebühr, deckt aber den Teil ab, den fast alle unterschätzen: die Änderungen nach dem Start.
  • Impressum, Datenschutzerklärung, Domain, E-Mail und deine Inhalte erledigt kein Weg automatisch. Plane sie immer ein.

Weg 1: Eine Chat-KI schreibt den Code

  • Claude-Artefakte. Bitte Claude um eine Landingpage, und neben dem Chat erscheint eine funktionierende Seite. Gut für eine Seite und schnelle Entwürfe. Der Veröffentlichen-Button gibt dir einen Link auf Claudes eigener Adresse. Für einen Entwurf reicht das, für eine Firmenwebsite nicht.
  • Claude Design. Eine Design-Fläche mit Chat daneben, laut Anthropic in allen Tarifen verfügbar. Du exportierst ein Projekt als ZIP oder eigenständiges HTML oder übergibst es an Claude Code, damit es dort ausgebaut wird.
  • Claude Code. Ein Agent, der in einem echten Projektordner auf deinem Rechner arbeitet. Er braucht einen bezahlten Tarif (Pro kostet 20 US-Dollar im Monat, bei Jahreszahlung 17) und etwas Mut zum Terminal. Für eine Website mit mehreren Seiten und Blog ist das die stärkste Option. Unsere Anleitung Website mit Claude Code erstellen fängt beim leeren Ordner an.
  • ChatGPT Canvas. Canvas zeigt HTML- und React-Code direkt im Chat an. Du siehst die Seite entstehen und bearbeitest sie zusammen mit ChatGPT.
  • Codex. Der Coding-Agent von OpenAI ist in ChatGPT Plus enthalten (20 US-Dollar im Monat) und arbeitet wie Claude Code an einem echten Projekt. Die ChatGPT-Seite beschreiben wir in Website mit ChatGPT erstellen.

Du schwankst zwischen beiden? Unser Vergleich Claude oder ChatGPT für Websites geht Designqualität, mehrseitige Projekte und die Stärken beider durch.

Über diesen Weg entscheidet das Design. Ohne Vorgaben landen Chat-KIs beim immer gleichen Look: großer Farbverlauf oben, drei Kärtchen mit Icons, runde Buttons. Design-Skills helfen viel. Welche du installieren solltest, steht in den besten Claude-Skills fürs Webdesign, und unser Praxistest des Impeccable-Skills zeigt einen, der Claude erst verstehen lässt, was das Unternehmen ausmacht, bevor es einen Stil wählt.

Schwierig wird es nach dem Design: Hosting, Domain, ein Formular, das ankommt, Impressum und jede Änderung nach dem Start. Die Dateien gehören dir, die Arbeit aber auch. Wie du sie auf deine Domain bringst, steht Schritt für Schritt in eine mit Claude erstellte Website veröffentlichen.

Weg 2: Ein KI-Homepage-Baukasten

Für eine Neugründung sind Baukästen wirklich gut. Du beantwortest ein paar Fragen, wählst einen Stil und bekommst einen kompletten ersten Entwurf mit Seiten, Texten und Bildern, auf einem Hosting, das schon läuft.

Im deutschsprachigen Raum sind IONOS, STRATO und Jimdo die bekannten Namen: deutscher Support, deutsche Rechnungen, Firmensitz in Deutschland. IONOS und STRATO haben einen KI-Website-Generator in jedem Tarif und in den größeren Tarifen KI für Texte, Bilder und SEO. Jimdo setzt am stärksten auf einen geführten Einstieg per Fragebogen. Was die KI dort kann und wo sie aufhört, haben wir im Beitrag zum KI-Homepage-Baukasten genau angeschaut.

Die internationalen Anbieter setzen andere Schwerpunkte. Wix hat die meisten KI-Funktionen, Squarespace die stärksten Design-Leitplanken, Webflow geht für Profis am weitesten und lässt über einen MCP-Server sogar Claude oder ChatGPT an der Seite arbeiten. Den Vergleich findest du in KI in Wix, Squarespace und Webflow.

Einstiegspreise, die wir im Oktober 2026 geprüft haben:

BaukastenPreisGut zu wissen
IONOS MyWebsitePlus: 1 € im Monat für 12 Monate, danach 18 €Starter: 6 € für 6 Monate, danach 12 €; Domain im ersten Jahr inklusive
STRATO Homepage-BaukastenPlus: 1 € im Monat für 12 Monate, danach 12 €Eine Domain dauerhaft inklusive
SquarespaceBasic: 12 € im Monat bei Jahreszahlung17 € bei monatlicher Zahlung
WebflowBasic: 15 US-Dollar im Monat bei JahreszahlungKein CMS in Basic; der CMS-Tarif (Premium) kostet 25 US-Dollar
Jimdo, WixJe nach LaufzeitPreise hängen von Land und Laufzeit ab, prüf sie direkt beim Anbieter

Achte bei den deutschen Anbietern auf den Preis nach der Aktionszeit. Der zählt ab dem zweiten Jahr.

Der Haken ist die Bindung. Wix schreibt selbst, dass sich Wix-Seiten nicht woanders hosten lassen. Wer geht, baut neu. Squarespace exportiert einen Teil der Inhalte im WordPress-Format, das Design nicht. Webflow exportiert HTML und CSS in bezahlten Workspace-Tarifen, ohne die CMS-Inhalte. Am ersten Tag ist das egal. Wichtig wird es, wenn du wechseln willst oder der reguläre Preis kommt.

Weg 3: Eine betreute, KI-gestützte Website

Der neueste Weg. Eine Agentur oder Plattform baut die Website, hostet sie und ändert sie, wenn du etwas brauchst. KI-Agenten erledigen die Routine (neuer Text, neue Seite, neues Foto), und ein Mensch oder eine Freigabe sorgt dafür, dass nichts versehentlich live geht.

Du tauschst Geld gegen Zeit: eine Monatsgebühr, meist höher als ein Baukasten, und dafür keinen Editor, den du lernen musst. Stell vor dem Vertrag drei Fragen. Wie beauftrage ich eine Änderung, und wie schnell ist sie erledigt? Sehe ich die Änderung, bevor sie live ist? Kann ich meine Website mitnehmen, wenn ich kündige?

Weg 4: Freelancer oder Agentur mit KI

Für eine größere Website, einen Shop mit vielen Varianten oder eine Marke, die echte Designarbeit braucht, lohnt sich das weiterhin. KI beschleunigt Teile der Arbeit, bezahlt wird trotzdem Zeit. Eine kleine Firmenseite mit drei bis fünf Seiten kostet beim Freelancer typischerweise 1.000 bis 3.000 Euro, bei einer Agentur 2.000 bis 5.000 Euro. Mehr Zahlen stehen in was kostet eine einfache Website.

Frag vor allem, wer später die Änderungen macht, wie schnell und zu welchem Preis. Sonst veraltet die Seite.

Die vier Wege im Vergleich

KriteriumChat-KI schreibt CodeKI-BaukastenBetreute KI-WebsiteFreelancer oder Agentur
Dein Aufwand bis zum StartMittel bis hochGeringSehr geringGering (Briefing, Abnahme)
Nötiges WissenHosting, DNS, bei Claude Code oder Codex etwas CodeNur der EditorKeinsKeins
Kosten im ersten Jahr0 bis rund 240 US-Dollar für den KI-Tarif, plus Domain; Hosting oft gratisMit Aktionspreisen oft unter 100 €, danach meist 12 bis 18 € im MonatMonatsgebühr; vergleiche, was enthalten istEinmalig 1.000 bis 5.000 € für eine kleine Firmenseite
Laufende KostenDomain, evtl. Formulardienst, deine ZeitDer Tarif, nach der Aktion teurerDie MonatsgebührHosting plus bezahlte Änderungen oder Wartungsvertrag
Wem gehört die Seite?Dir, samt DateienAn den Anbieter gebundenJe nach Anbieter: nach Export fragenMeist dir, steht im Vertrag
Änderungen nach dem StartZurück zur KI, neu hochladenSelbst im EditorDu sagst es, sie ändern esDu fragst, sie schicken ein Angebot
SEO und KI-SucheSchnelle statische Seiten; Titel, Sitemap und Schema machst duGrundlagen eingebaut, KI schreibt Meta-TexteMeist erledigtHängt vom Team ab
RechtlichesKomplett bei dirVorlagen und Tools, ausfüllen musst duSeiten angelegt, Inhalt liegt bei dirOft angelegt, Inhalt liegt bei dir

Welcher Weg passt zu dir?

  • Du testest eine Idee oder brauchst bis Sonntag einen Onepager: ein Claude-Artefakt oder eine Canvas-Seite aus ChatGPT auf einem kostenlosen statischen Host.
  • Du kommst mit dem Terminal klar und willst volle Kontrolle: Claude Code oder Codex. Du hast ein Projekt, das dir für immer gehört, und pflegst es selbst.
  • Du gründest gerade und klickst gern selbst: ein KI-Baukasten. Nimm den, dessen Editor dir am besten gefällt, denn dort verbringst du die Zeit, wenn die KI fertig ist.
  • Du hast schon eine Website mit Inhalten und Rankings: Lass keinen Baukasten eine neue darüber generieren. Zieh die bestehende Seite um und modernisier sie, mit den alten Adressen oder einer 301-Weiterleitung für jede.
  • Die Seite soll aktuell bleiben, ohne dass du ein Werkzeug lernst: eine betreute, KI-gestützte Website oder eine Agentur mit einem Wartungsvertrag, den du dir auch oft leisten kannst. Für einen großen Shop oder Sonderfunktionen: Freelancer oder Agentur.

Was dir die KI nicht abnimmt

Diese Punkte entscheiden, ob die Website funktioniert und rechtlich sauber ist. Die meisten Tutorials lassen sie weg.

  1. Die Domain. Eine .de-Domain kostet rund 10 bis 15 Euro im Jahr. Registrier sie auf deinen Namen, nicht auf den deiner Webdesignerin.
  2. DNS und E-Mail. Damit die Domain auf die neue Seite zeigt, änderst du DNS-Einträge. Erwischst du die falschen, kommen keine Mails mehr an. Wie es sicher geht, steht in DNS umstellen ohne E-Mail-Ausfall.
  3. Ein Formular, das ankommt. Ein Formular, das gut aussieht und nirgendwohin sendet, ist der häufigste Fehler bei KI-Websites. Eine statische Seite braucht einen Formulardienst oder eine Plattform, die die Anfragen annimmt. Schick dir vor dem Start eine Testnachricht.
  4. Das Impressum. Für geschäftliche Websites in Deutschland Pflicht, geregelt in § 5 Digitale-Dienste-Gesetz (DDG): Name, Anschrift, E-Mail, je nach Fall Registereintrag und Umsatzsteuer-ID. Es muss leicht erkennbar und unmittelbar erreichbar sein, in der Praxis über einen Link im Footer jeder Seite.
  5. Die Datenschutzerklärung. Die DSGVO verlangt, dass du erklärst, welche Daten du wofür verarbeitest: Formular, Hosting, Analytics, eingebettete Karten. Die KI kann eine Gliederung vorschlagen. Die Angaben müssen aber zu deiner Seite passen, nimm deshalb einen Generator oder lass sie prüfen.
  6. Cookie-Banner nur, wenn nötig. Für technisch notwendige Cookies brauchst du keine Einwilligung. Für Analytics, Marketing-Pixel oder eingebettete Videos und Karten schon (§ 25 TDDDG). Am einfachsten ist eine Seite, die ohne solche Dienste auskommt oder sie erst nach Zustimmung lädt.
  7. Schriften selbst hosten. KI-Exporte laden Schriften oft von Google Fonts. Das LG München I hat im Januar 2022 einem Besucher deswegen 100 Euro Schadensersatz zugesprochen, weil seine IP-Adresse ohne Einwilligung an Google ging. Leg die Schriftdateien auf deinen eigenen Server.
  8. DSGVO-konformes Hosting. Mit deinem Host brauchst du einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV), und du solltest wissen, wo die Daten verarbeitet werden. Bei US-Anbietern prüfst du zusätzlich, auf welcher Grundlage Daten in die USA gehen. Anbieter mit Sitz in Deutschland machen die Datenschutzerklärung oft einfacher.
  9. SEO-Grundlagen. Title und Meta-Description auf jeder Seite, eine Sitemap in der Google Search Console, echte Überschriften, komprimierte Bilder. Googles Hinweise zu KI-generierten Inhalten sind klar: KI-Text wird bewertet wie jeder andere, aber massenhaft erzeugte Seiten ohne Mehrwert können als Spam gelten.
  10. Sichtbar für KI-Suche. Eine Auswertung von Vercel zum Verkehr von KI-Crawlern ergab, dass die großen KI-Crawler wie GPTBot und ClaudeBot kein JavaScript ausführen. Text, der erst per Skript erscheint, sehen Antwortmaschinen womöglich nicht.
  11. Jede Änderung nach dem Start. Entscheide jetzt, wer im März die Öffnungszeiten ändert.
Du verkaufst online an Verbraucher?

Seit dem 28. Juni 2025 gilt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) auch für viele Online-Shops und Buchungsstrecken. Kleinstunternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten und höchstens 2 Millionen Euro Umsatz oder Bilanzsumme sind bei Dienstleistungen ausgenommen, die verkauften Produkte können trotzdem betroffen sein. Prüf das, bevor dein Shop startet.

Dein erster Start, Schritt für Schritt

  1. Schreib ein einseitiges Briefing: was du anbietest, für wen, wo, was Besucher tun sollen (anrufen, buchen, anfragen) und drei Websites, die dir gefallen. Das zählt mehr als das Werkzeug.
  2. Sammle deine echten Inhalte: Leistungen, Preise, Öffnungszeiten, Fotos, Logo, die Angaben fürs Impressum. Lücken füllt die KI mit glaubwürdiger Erfindung, also lass keine.
  3. Bau zuerst die Startseite und bring sie auf Handy und Desktop in Form, damit alle weiteren Seiten demselben Design folgen.
  4. Ergänz die übrigen Seiten (Leistungen, Über uns, Kontakt, Impressum, Datenschutz) mit demselben Header und Footer.
  5. Prüf jeden Satz auf erfundene Kundenstimmen, ausgedachte Zahlen und Leistungen, die du gar nicht anbietest.
  6. Richte das Formular ein und schick dir eine Testnachricht.
  7. Verbinde die Domain und warte auf das SSL-Zertifikat. Die MX-Einträge für deine E-Mail lässt du in Ruhe.
  8. Erledige die SEO-Grundlagen: Titel, Beschreibungen, Sitemap, Search Console und dein Google-Unternehmensprofil mit der neuen Adresse.
  9. Mach eine Woche später eine echte Änderung. Dauert sie eine Stunde, weißt du das, solange ein Wechsel noch billig ist.

Wo ShiftPress hineinpasst

ShiftPress ist Weg 3: eine Webagentur und Plattform, die Websites für kleine Unternehmen baut, hostet und betreut. KI-Agenten erledigen die Routine, ein Mensch bleibt eingebunden.

  • Start aus einer Beschreibung oder einem Design. Du beschreibst dein Unternehmen, und die KI schreibt und baut echte Seiten mit echten Texten. Oder du lädst einen ZIP-Export aus Figma oder Claude Design hoch und bekommst bearbeitbare Seiten mit gemeinsamem Header und Footer. Beides beginnt bei neue Website erstellen. Auch eine bestehende WordPress-Seite zieht um, im gleichen Look, als schnelle statische Seiten.
  • Ändern per Chat, per Sprache oder per Klick auf den Text. Die KI bearbeitet die echte Seite, und du siehst und bestätigst die Änderung, bevor sie live geht. Mehr dazu unter mit KI bearbeiten.
  • Die Liste oben, abgedeckt: eigene Domain mit SSL, Formulare, die Anfragen zustellen, Buchungskalender, Website-Chat, weitere Sprachen, SEO und strukturierte Daten.
  • Kein Lock-in. Du kannst die ganze Website jederzeit als Code herunterladen.

Der günstigste Weg ist das nicht. Wenn du gern selbst an Code bastelst, passt Weg 1 besser zu dir.

Häufige Fragen

Kann eine KI mir eine komplette Website erstellen?
Sie kann eine komplette erste Version bauen, mit Seiten, Layout, Texten und Bildern. Sie kauft aber keine Domain, richtet kein DNS und keine E-Mail ein, sorgt nicht dafür, dass ein Formular ankommt, und kennt deine echten Preise nicht. Impressum und Datenschutzerklärung musst du prüfen. Plane das selbst ein oder nimm einen Dienst, der es übernimmt.
Welche KI ist am besten, um eine Homepage zu erstellen?
Das hängt davon ab, wer die Seite betreut. Willst du den Code besitzen und pflegen, sind Claude Code oder Codex von OpenAI am stärksten. Willst du selbst klicken, ist ein KI-Baukasten wie IONOS, STRATO, Jimdo oder Wix einfacher. Soll die Seite nach dem Start für dich geändert werden, passt eine betreute, KI-gestützte Website am besten.
Was kostet es, eine Website mit KI zu erstellen?
Mit einer Chat-KI kaum mehr als die Domain, weil statisches Hosting oft gratis ist und Claude Pro oder ChatGPT Plus rund 20 US-Dollar im Monat kosten. KI-Baukästen kosten mit Aktionspreisen im ersten Jahr oft unter 100 Euro, danach meist 12 bis 18 Euro im Monat. Eine kleine Firmenseite vom Freelancer kostet einmalig etwa 1.000 bis 3.000 Euro, von der Agentur 2.000 bis 5.000 Euro.
Braucht eine mit KI erstellte Website ein Impressum?
Ja, genau wie jede andere geschäftliche Website. Das Impressum ist in § 5 DDG geregelt, die Datenschutzerklärung folgt aus der DSGVO, und für Analytics- oder Marketing-Cookies brauchst du vorher eine Einwilligung. Die KI kann eine Gliederung entwerfen, verantwortlich für die Angaben bist du.
Werden KI-Websites bei Google gefunden?
Ja, wenn sie gut sind. Google bewertet KI-Texte wie alle anderen, massenhaft erzeugte Seiten ohne Mehrwert können aber als Spam gelten. Was rankt, sind nützliche, konkrete Texte, schnelle Seiten, Titel und Beschreibung auf jeder Seite, eine Sitemap und echte lokale Angaben. Austauschbare KI-Texte allein ranken selten.
Gehört mir eine Website aus dem KI-Baukasten?
Deine Inhalte gehören dir, die Website selbst kannst du bei den meisten Baukästen aber nicht mitnehmen. Wix-Seiten lassen sich nicht woanders hosten, Squarespace exportiert nur einen Teil der Inhalte, und Webflow exportiert Code nur in bezahlten Workspace-Tarifen und ohne CMS-Inhalte. Code von Claude oder ChatGPT kannst du überall hosten.

Das Fazit

KI hat die erste Version einer Website fast kostenlos gemacht. Die fünfzigste nicht, und genau da unterscheiden sich die Wege. Eine Chat-KI gibt dir Code und die Aufgabe, ihn zu betreiben. Ein Baukasten gibt dir einen Editor und einen Anbieter, von dem du schwer wieder wegkommst. Eine betreute, KI-gestützte Website gibt dir jemanden, der sie aktuell hält.

Frag dich also, wer deine Website in sechs Monaten ändert. Ist die ehrliche Antwort „niemand“, nimm einen Weg, auf dem die KI nach dem Start weiterarbeitet, ob mit ShiftPress oder einem anderen Dienst, der dir jede Änderung zeigt, bevor sie live geht.

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